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24.8.2010: Forschung CH
Hochwertige ökologische Ausgleichsflächen braucht das Land

Was bringt die ökologische Aufwertung von landwirtschaftlichen Flächen für die Biodiversität? Die Schweizerische Vogelwarte Sempach ist dieser Frage nachgegangen, indem sie im ökologisch aufgewerteten St. Galler Rheintal bei Altstätten die Brutvögel in einer Langzeitstudie untersucht hat. Auf den aufgewerteten Flächen war die Entwicklung sowohl bei der Anzahl der Kulturlandarten als auch bei deren Beständen positiv, während auf den benachbarten, intensiv genutzten Kulturlandflächen eine fortschreitende Verarmung festzustellen war.
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24.8.2010: Forschung CH
Klimawandel: Was geschieht auf lokaler Ebene?

Der Klimawandel wird voraussichtlich auf regionaler Ebene zu einer Erhöhung der Anzahl Arten führen. Forscher der Hochschule für Landschaft, Ingenieurwesen und Architektur in Genf konnten nun in Zusammenarbeit mit der Universität Genf ein ähnliches Phänomen auf lokaler Ebene nachweisen: Die Artenvielfalt von Klein- und Kleinstgewässern wird steigen. Dies trifft vor allem für hochgelegene Teiche zu. Die Erhöhung der lokalen Artenvielfalt ist allerdings mit dem Aussterben von spezialisierten Arten verbunden.
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24.8.2010: Forschung CH
Moosgesellschaften unter der Lupe

Im Rahmen einer Typologie der Moosgesellschaften in kalkreichen alpinen und subalpinen Auengebieten konnten drei verschiedene Gesellschaften und sechs Gruppen von Bryophyten nachgewiesen werden. Die ökologisch bestimmenden Faktoren sind die Gefässpflanzengemeinschaften, die Feuchtigkeit, die Sonnenbestrahlung, das Substrat und das Mikrorelief.
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24.8.2010: Forschung international
Wo die Wirtschaft floriert, überleben fremde Arten besser

Invasive Pflanzen und Tiere profitieren von der Globalisierung: Weltweit dringen sie über Reise- und Handelsrouten in neue Gebiete vor und verdrängen einheimische Arten. Am erfolgreichsten breiten sie sich in wirtschaftlichen Ballungszentren aus. Dies hat ein internationales Forscherteam mit Berner Beteiligung herausgefunden.
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24.8.2010: Forschung international
Chytridpilz bedroht Amphibien in höheren Lagen offenbar stärker

Geburtshelferkröten im Gebirge leben gefährlich. Ihr Risiko, an der Amphibienkrankheit Chytridiomykose, die durch den Chytridpilz ausgelöst wird, zu erkranken und zu sterben, ist wesentlich höher als bei ihren Artgenossen im Flachland.
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